L'occasione fa il ladro
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L'occasione fa il ladro

Gioachino Rossini
Oper · 1812

Über das Werk

L'occasione fa il ladro ist eine Farsa (Originalbezeichnung „burletta per musica“) in einem Akt von Gioachino Rossini nach einem Libretto von Luigi Prividali, das auf dem französischen Vaudeville „Le prétendu par hasard, ou L'occasion fait le larron“ (1810) von Eugène Scribe beruht. Die Uraufführung fand am 24. November 1812 am Teatro San Moisè in Venedig statt.

Handlung

Bei einem Gasthausaufenthalt vertauscht Don Parmenione versehentlich sein Gepäck mit dem des Grafen Alberto. Weil er darin das Porträt einer Frau findet, hält er es für das Bild von Albertos Verlobter und gibt sich als Graf aus, um sie zu heiraten. Die wahre Verlobte, die Marchesina Berenice, tauscht derweil mit ihrer Zofe die Rollen, um Albertos Aufrichtigkeit zu prüfen. Am Ende gesteht Parmenione seine Täuschung – und entdeckt, dass das Porträt gar nicht die Verlobte, sondern Albertos Schwester zeigt.

Kulturelle Bedeutung

Die Oper ist die vierte der fünf einaktigen Farsen, die Rossini zwischen 1810 und 1813 für Venedig schrieb, und war zu Lebzeiten des Komponisten die meistgespielte von ihnen; nach seinem Tod geriet sie jedoch weitgehend in Vergessenheit. Das Partiturautograph liegt im Pariser Conservatoire.

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