L’inganno felice
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L’inganno felice

Gioachino Rossini
Oper · 1812

Über das Werk

L’inganno felice ist eine Farsa in einem Akt von Gioachino Rossini nach einem Libretto von Giuseppe Maria Foppa, uraufgeführt am 8. Januar 1812 im Teatro San Moisè in Venedig. Trotz der Gattungsbezeichnung „Farsa“ ist das Werk eher ein halbernstes Melodram mit komischen Nebenfiguren als eine reine Posse.

Handlung

Die Herzogin Isabella wird von Ormondo, dessen Werben sie zurückgewiesen hat, für tot ausgegeben und ausgesetzt; der Minenvorarbeiter Tarabotto rettet und verbirgt sie zehn Jahre lang als vermeintliche Nichte Nisa. Als ihr Ehemann, Herzog Bertrando, die Minen besucht, nutzt Isabella die Gelegenheit, sich zu erkennen zu geben. Ormondo versucht, sie zum Schweigen zu bringen, wird aber entlarvt, und die Ehepartner finden wieder zueinander.

Kulturelle Bedeutung

Die Oper wurde sofort zum Erfolg und war bis Ende der 1810er Jahre an Bühnen in ganz Italien sowie in Paris und London zu sehen. Ihr Gelingen brachte Rossini vom Impresario des Teatro San Moisè den Auftrag für drei weitere einaktige Farsen ein, mit denen er sich endgültig als komischer Opernkomponist etablierte.

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