Krabat
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Krabat

Otfried Preußler
Theater · 1971

Über das Werk

„Krabat“ ist ein Jugendroman von Otfried Preußler, der 1971 im Arena Verlag erschien und seit 1981 bei Thienemann verlegt wird. Preußler schrieb rund zehn Jahre daran und griff dafür eine sorbische Sage aus der Lausitz um den Zauberlehrling Krabat auf. Der Stoff ist vielfach für die Bühne bearbeitet worden, als Schauspiel ebenso wie als Oper und Ballett.

Handlung

Anfang des 18. Jahrhunderts, zur Zeit des Großen Nordischen Kriegs, folgt der vierzehnjährige Betteljunge Krabat einem Traum zu einer abgelegenen Mühle bei Schwarzkollm und wird dort Lehrling. Der Meister unterrichtet seine zwölf Gesellen in Schwarzer Magie, doch in jeder Silvesternacht muss einer von ihnen sterben, damit er selbst weiterleben kann. Nach dem Tod seines älteren Freundes Tonda begreift Krabat den Preis dieser Macht; befreien kann ihn nur die Liebe der Kantorka, eines Mädchens aus dem Dorf, das ihn unter den verzauberten Gesellen erkennt.

Kulturelle Bedeutung

Das Buch erhielt 1972 den Deutschen Jugendbuchpreis und 1973 den niederländischen Silbernen Griffel, liegt in 39 Sprachen vor und wurde allein in Deutschland mehr als 3,8 Millionen Mal verkauft. Preußler verstand es als Geschichte seiner Generation und ihrer Verführbarkeit durch Macht. Karel Zeman verfilmte den Stoff 1978 als Zeichentrickfilm, Marco Kreuzpaintner 2008 fürs Kino.

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