Jegor Bulytschow und andere
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Jegor Bulytschow und andere

Maxim Gorki
Theater · 1932
Drama

Über das Werk

Drama von Maxim Gorki, im Frühjahr 1931 vollendet. Die Uraufführung fand am 25. September 1932 zeitgleich am Moskauer Wachtangow-Theater und am Großen Schauspielhaus Leningrad statt – zum vierzigjährigen Jubiläum von Gorkis schriftstellerischem Wirken, das die Sowjetunion in jenem Monat feierte.

Handlung

Der wohlhabende Kaufmann Jegor Bulytschow erfährt 1916/17, kurz vor der Revolution, dass er unheilbar an Leberkrebs erkrankt ist. Während seine Familie bereits um das Erbe zu streiten beginnt, halten nur seine uneheliche Tochter und das Dienstmädchen zu ihm. Vor den Fenstern ziehen demonstrierende Menschenmengen vorbei, deren Sprechchöre den nahenden Umsturz ankündigen.

Kulturelle Bedeutung

Das Stück verbindet den persönlichen Verfall eines sterbenden Kapitalisten mit dem historischen Vorabend der Oktoberrevolution und gilt als eines von Gorkis bedeutendsten Spätwerken. Am Moskauer Wachtangow-Theater, wo Boris Sachawa die Uraufführung inszenierte, sorgte Boris Schtschukin in der Titelrolle für überregionales Aufsehen. 1933 schrieb Gorki mit „Dostigajew und andere“ eine Fortsetzung um dieselbe Familie.

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