Isabella, drei Karavellen und ein Scharlatan
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Isabella, drei Karavellen und ein Scharlatan

Dario Fo
Theater · 1963

Über das Werk

Isabella, drei Karavellen und ein Scharlatan (Originaltitel „Isabella, tre caravelle e un cacciaballe“) ist eine Tragikomödie von Dario Fo, die am 6. September 1963 im Teatro Odeon in Mailand unter der Regie des Autors uraufgeführt wurde.

Handlung

Ein zum Tode verurteilter Schauspieler muss auf dem Richtplatz der spanischen Inquisition mit seiner Truppe um sein Leben spielen und erzählt dabei die Geschichte des Seefahrers Kolumbus, der die kastilische Königin Isabella mit einem Schwindel zur Finanzierung seiner Entdeckungsfahrten bewegt. Als sich die Neue Welt als weit weniger einträglich erweist als erhofft, holt die Realität den Gefangenen ein, und das Spiel um sein Leben endet mit seiner Hinrichtung.

Kulturelle Bedeutung

Fo zeichnet Kolumbus nicht als heroischen Entdecker, sondern als berechnenden Hochstapler, der Hof und Königin mit Tricks für sein Vorhaben gewinnt – eine für die frühen 1960er Jahre ungewöhnlich kritische Gegenerzählung zum Heldenmythos der Entdeckung Amerikas.

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