Über das Werk
I Rantzau ist eine Oper in vier Akten von Pietro Mascagni nach einem Libretto von Guido Menasci und Giovanni Targioni-Tozzetti, nach dem Schauspiel „Les Rantzau“ von Erckmann-Chatrian. Als drittes Werk nach der „Cavalleria rusticana“ wurde sie am 10. November 1892 am Teatro della Pergola in Florenz uraufgeführt.
Handlung
Die verfeindeten Brüder Johann und Jacob Rantzau haben sich wegen eines Erbstreits entzweit und ihren Kindern jeden Umgang verboten. Als die Tochter Luise schwer erkrankt, weil ihre heimliche Liebe zu ihrem Cousin Georg keine Zukunft zu haben scheint, führt erst diese Krise die verfeindeten Familien wieder zusammen.
Kulturelle Bedeutung
Die Uraufführung geriet zu einem Triumph für Mascagni; sein Erfolg soll so überwältigend gewesen sein, dass seine Frau Lina vor Rührung in Ohnmacht fiel. Trotz des anfänglichen Erfolgs setzte sich die Oper langfristig nicht im internationalen Repertoire durch.
