Über das Werk
Historiendrama William Shakespeares, vermutlich zwischen 1596 und 1599 verfasst, wohl kurz nach Die lustigen Weiber von Windsor. Eine Uraufführung ist nicht belegt; die frühesten dokumentierten Hofaufführungen datieren erst auf 1612/13, ohne dass sicher ist, welches der Falstaff-Stücke damit gemeint war. Gedruckt wurde das Stück 1600 als Quarto, eingetragen ins Stationers' Register am 23. August desselben Jahres.
Handlung
In Fortsetzung des ersten Teils kämpft König Heinrich IV. weiter gegen aufständische Adlige um den Erzbischof von York, während sich Kronprinz Heinrich zunehmend von seinem Zechkumpan Sir John Falstaff distanziert. Nach dem Tod des Königs wird der Prinz als Heinrich V. gekrönt und weist Falstaff öffentlich und endgültig zurück.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück wird meist gemeinsam mit Teil 1 gespielt und gilt gegenüber diesem als weniger erfolgreich, da die Hauptfiguren seltener direkt aufeinandertreffen; hervorgehoben werden vor allem die elegischen Falstaff-Shallow-Szenen und die kraftvolle Zurückweisungsszene am Schluss. Es inspirierte mehrere Opernbearbeitungen, unter anderem von Antonio Salieri und Michael William Balfe.
