Über das Werk
Posse mit Gesang in drei Akten von Johann Nestroy, uraufgeführt am 16. März 1853 als Benefizvorstellung für den Autor am Carltheater in Wien.
Handlung
Der rachsüchtige ehemalige Greißler Peter Dickkopf manipuliert mit Lügen und gefälschten Briefen seine Umgebung, um Geld zu erpressen und alte Rechnungen zu begleichen. Er hintertreibt die heimliche Liebe seines Stiefsohns Casimir zu Leni, um ihn stattdessen mit der vermögenden Frau von Lärminger zu verkuppeln, und täuscht zugleich Franz über eine Lotterie-Erbschaft. Casimir durchschaut die Intrigen, deckt eine unterschlagene Erbschaft seiner Mutter auf und vereitelt Dickkopfs Pläne, der am Ende nur die Gemüsehändlerin Körbl zur Frau bekommt.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück fiel bei der Uraufführung durch und wurde bereits nach der zweiten Vorstellung vom Spielplan genommen; die Kritik zählte es zu Nestroys schwächeren Arbeiten und störte sich besonders daran, dass der beliebte Komiker Wenzel Scholz hier einen skrupellosen Schurken spielte.