Heautontimoroumenos
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Heautontimoroumenos

Terenz
Theater · -163
KomödieKlassiker

Über das Werk

Heautontimoroumenos wurde 163 v. Chr. uraufgeführt und geht auf ein nur bruchstückhaft erhaltenes Stück Menanders zurück; im Prolog erklärt Terenz, die Handlung gegenüber der Vorlage „doppelt“ angelegt zu haben.

Handlung

Die Nachbarn Menedemus und Chremes haben Söhne, die in unterschiedliche Frauen verliebt sind: Clinia in die arme Antiphila, Chremes' Sohn Clitipho in die Kurtisane Bacchis. Weil Menedemus seinen Sohn einst wegen dieser Liebe aus dem Haus vertrieben hat, quält er sich seither mit harter Feldarbeit als Selbststrafe. Der schlaue Sklave Syrus bringt Chremes durch mehrere Täuschungen dazu, für Bacchis zu zahlen, während sich herausstellt, dass Antiphila Chremes' eigene, längst verloren geglaubte Tochter ist – womit ihrer Heirat mit Clinia nichts mehr entgegensteht.

Kulturelle Bedeutung

Aus dem Stück stammt der bis heute zitierte Satz „Homo sum, humani nihil a me alienum puto“ („Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd“), der zu einer Grundformel humanistischen Denkens wurde.

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