Über das Werk
Oper in vier Akten von Stanisław Moniuszko mit einem Libretto von Włodzimierz Wolski nach einem Volksgedicht über eine verlassene Bergbäuerin. Eine zweiaktige Konzertfassung wurde am 1. Januar 1848 in Wilna erstmals aufgeführt, die endgültige viertaktige Fassung feierte am 1. Januar 1858 am Teatr Wielki in Warschau Premiere.
Handlung
Die Bäuerin Halka liebt den Gutsherrn Janusz und hat ein Kind von ihm, doch er verlobt sich mit der Adligen Zofia. Von ihrem Geliebten verstoßen und auch im eigenen Dorf ohne Rückhalt, stürzt sich Halka am Ende in den Fluss.
Kulturelle Bedeutung
Die Warschauer Fassung von 1858 gilt als Geburtsstunde der polnischen Nationaloper; allein zu Moniuszkos Lebzeiten erlebte Halka rund 150 Aufführungen und ist seither ununterbrochen im polnischen Repertoire vertreten, blieb aber international weitgehend unbekannt.
