Über das Werk
Gustave III. ou Le bal masqué ist eine Grand opéra in fünf Akten von Daniel-François-Esprit Auber nach einem Libretto von Eugène Scribe, uraufgeführt am 27. Februar 1833 an der Pariser Opéra (Salle Le Peletier). Das Werk dramatisiert die Ermordung des schwedischen Königs Gustav III. bei einem Maskenball 1792.
Handlung
Am Hof des schwedischen Königs Gustav III. verdichtet sich im März 1792 eine Verschwörung: Eine Wahrsagerin prophezeit dem König den Tod durch die Hand eines Freundes, ein Höfling fühlt sich durch ihn in seiner Ehre gekränkt, und bei einem Maskenball an der Stockholmer Oper wird Gustav schließlich erschossen.
Kulturelle Bedeutung
Der prunkvoll inszenierte Maskenball des fünften Akts war so berühmt, dass er oft separat aufgeführt wurde. Scribes Libretto diente Verdi rund 25 Jahre später als Vorlage für „Un ballo in maschera“ (1859), das aus Zensurgründen mehrfach umgeschrieben und in seiner endgültigen Fassung nach Boston verlegt wurde.
