Giove in Argo
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Giove in Argo

Georg Friedrich Händel
Oper · 1739

Über das Werk

"Giove in Argo" ist ein weiteres Pasticcio Händels aus ausschließlich eigenem Material: Zu einem Libretto von Antonio Maria Lucchini, das bereits 1717 von Antonio Lotti vertont worden war, verwendete Händel Arien aus "Teseo", "Alcina", "Scipione", "Atalanta", "Giustino" und "Acis and Galatea", darunter das schon populäre "Tornami a vagheggiar". Die Partitur wurde am 24. April 1739 fertiggestellt, die Uraufführung fand am 1. Mai 1739 am King's Theatre in London statt.

Handlung

Jupiter nähert sich, als Hirte Arete verkleidet, gleichzeitig zwei Sterblichen und gerät dabei in Konflikt mit den jungfräulichen Gefährtinnen der Göttin Diana. Verwechslungen und Verkleidungen im Wald treiben die Handlung voran, bis ein Eingreifen der Götter allen Beteiligten ein glückliches Ende beschert.

Kulturelle Bedeutung

Die Oper wurde nach nur zwei Vorstellungen abgesetzt und geriet für Jahrzehnte in Vergessenheit. Erst eine kritische Neuausgabe von John H. Roberts für Bärenreiter ermöglichte 2015 im Londoner Britten Theatre die erste britische Aufführung seit 1739.

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