George Dandin
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George Dandin

Molière
Theater · 1668
KomödieKlassiker

Über das Werk

George Dandin oder Der betrogene Ehemann ist eine dreiaktige Ballettkomödie von Molière mit Musik von Jean-Baptiste Lully. Sie wurde am 18. Juli 1668 im Rahmen des „Grand Divertissement royal“ in Schloss Versailles vor Ludwig XIV. uraufgeführt, die öffentliche Fassung ohne Musik und Ballett folgte am 9. November 1668 im Théâtre du Palais-Royal in Paris.

Handlung

Der wohlhabende Bauer George Dandin hat seinen Reichtum gegen den Adelstitel seiner Frau Angélique eingetauscht, doch diese verachtet ihn und liebt offen den Höfling Clitandre. Trotz wiederholter Versuche, die Untreue seiner Frau vor ihren adligen, aber selbstgerechten Eltern zu beweisen, wird Dandin von allen Seiten gedemütigt. Das Stück endet ohne Versöhnung – Dandin bleibt in seiner ausweglosen Lage zurück.

Kulturelle Bedeutung

Mit seinem bitteren, kaum versöhnlichen Schluss gilt das Werk als eines der dunkelsten unter Molières Komödien. Es wurde unter anderem von Henri Bergson in dessen Theorie des Komischen analysiert und regte Kritiker seit Jean-Jacques Rousseau zu Kontroversen über seine Moral an.

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