Gegen Torheit gibt es kein Mittel
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Gegen Torheit gibt es kein Mittel

Johann Nestroy
Theater · 1838
Komödie

Über das Werk

Possenhaft-satirisches „lustiges Trauerspiel“ in drei Abteilungen von Johann Nestroy nach Paul de Kocks Roman „Ni jamais ni toujours“ (1835), mit Musik von Adolf Müller senior. Uraufgeführt wurde es am 3. November 1838 im Theater an der Wien als Benefizvorstellung, mit Nestroy in der Titelrolle.

Handlung

Der leichtgläubige Simplicius Berg fällt über drei Lebensabschnitte hinweg immer wieder auf Betrüger herein: Als junger Mann verliert er sein Erbe an eine falsche Geliebte, als Erwachsener beim Glücksspiel, im Alter beinahe noch einmal an eine junge Frau. Erst sein Bruder Richard rettet am Ende das restliche Vermögen, indem er es unter Vormundschaft stellt.

Kulturelle Bedeutung

Die Kritik lehnte das Stück überwiegend ab; die Wiener Theaterzeitung befand, ein unbelehrbarer Narr könne keine dramatische Wirkung erzielen. Nestroy kehrte nach diesem Versuch, moralisierendes Volksstück und Posse zu verbinden, zu seiner gewohnten Possenform zurück.

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