Gabriella di Vergy
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Gabriella di Vergy

Gaetano Donizetti
Oper · 1869
Tragödie

Über das Werk

Tragedia lirica in drei Akten von Gaetano Donizetti nach dem Libretto von Andrea Leone Tottola, das auf Pierre-Laurent de Belloys Tragödie „Gabrielle de Vergy“ beruht. Donizetti komponierte 1826 eine erste und 1838 eine völlig neu geschriebene zweite Fassung, doch keine von beiden wurde zu seinen Lebzeiten aufgeführt.

Handlung

Gabriella wird gegen ihren Willen mit Graf Fayel von Vergy verheiratet, obwohl sie den Ritter Raoul liebt. Nach dessen vermeintlichem Tod fügt sie sich in die Ehe; als Raoul jedoch am Hof erscheint, beschuldigt er Gabriella der Untreue. Im folgenden Duell tötet Fayel den Rivalen und lässt Gabriella dessen Herz in einer Urne bringen – der Schock führt zu ihrem Zusammenbruch.

Kulturelle Bedeutung

Erst am 29. November 1869 – 21 Jahre nach Donizettis Tod – kam am Teatro San Carlo in Neapel eine Fassung unter dem Titel „Gabriella“ heraus, ein von fremder Hand aus mehreren Donizetti-Werken zusammengestelltes Pasticcio, das nach vernichtender Kritik nur vier Vorstellungen erlebte. Die eigentliche, 1838 von Donizetti vollendete Partitur erklang konzertant erstmals erst 1978 in Belfast.

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