Francesca di Foix
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Francesca di Foix

Gaetano Donizetti
Oper · 1831
Komödie

Über das Werk

Melodramma giocoso in einem Akt von Gaetano Donizetti nach einem Libretto von Domenico Gilardoni, dessen Stoff um die französische Adlige Françoise de Foix zuvor bereits Henri Montan Bertons Opéra-comique „Françoise de Foix“ behandelt hatte. Donizetti schrieb das Werk 1831 eigens für den Namenstag (Onomastico) König Ferdinands II. am Teatro San Carlo in Neapel, wo es am 30. Mai 1831 unter der Leitung von Nicola Festa uraufgeführt wurde.

Handlung

Ein eifersüchtiger Graf hält seine schöne Frau von der Gesellschaft fern, indem er sie öffentlich für hässlich ausgibt. König und Herzog bringen die Gräfin heimlich an den Hof, wo ihre Schönheit für Aufsehen sorgt, und der König kündigt ein Turnier um ihre Hand an. Erst als der Graf seinen Betrug eingesteht, klärt sich die Verwechslung, und die Ehe bleibt bestehen.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung mit dem Bariton Antonio Tamburini als König erlebte sieben Vorstellungen und wechselte danach kurzzeitig ins kleinere Teatro Fondo, ehe sie ans San Carlo zurückkehrte. Ungewöhnlich ist, dass die Figuren nur mit ihrem Rang statt mit Namen benannt sind. Der Musikwissenschaftler William Ashbrook nannte das Werk lange „weitgehend belanglos“; neuere Kritiker widersprechen und sehen darin ein Kompendium des frühen Ottocento-Stils im Kleinformat. Donizetti selbst vertraute der Partitur genug, um Material daraus später in „Ugo, conte di Parigi“ und „L’elisir d’amore“ wiederzuverwenden.

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