Four Saints in Three Acts
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Four Saints in Three Acts

Virgil Thomson
Oper · 1934

Über das Werk

Oper in einem Prolog und vier Akten von Virgil Thomson zu einem 1927 entstandenen Libretto von Gertrude Stein, uraufgeführt am 7. Februar 1934 im Wadsworth Atheneum in Hartford, Connecticut, unter der musikalischen Leitung von Alexander Smallens mit Regie und Choreografie von Frederick Ashton. Die Produktion setzte durchgängig schwarze Sänger:innen ein – für eine amerikanische Opernuraufführung dieser Zeit ein Novum.

Handlung

Stein und Thomson verzichten auf eine durchgehende Handlung: Im Zentrum stehen die Heiligen Teresa von Ávila und Ignatius von Loyola im Spanien des 16. Jahrhunderts, umgeben von zahlreichen weiteren, teils erfundenen Heiligen. Lose Szenen aus Gartenfesten, Prozessionen und Visionen münden in eine himmlische Versammlung, in der die Heiligen auf ihr irdisches Leben zurückblicken.

Kulturelle Bedeutung

Die Kombination aus Steins assoziativer, oft unlogischer Sprache und Thomsons schlichter, diatonischer Musik nach dem Vorbild amerikanischer Kirchenlieder machte die Oper zu einem der einflussreichsten Werke der amerikanischen Musik-Avantgarde. Nach der Premiere wechselte sie mit rund 60 Vorstellungen an den Broadway – ein für eine neue amerikanische Oper beispielloser Erfolg.

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