Über das Werk
Florian Geyer, die Tragödie des Bauernkrieges ist ein historisches Trauerspiel in fünf Akten, das Gerhart Hauptmann 1894/95 in etwa einem Jahr schrieb. Die Uraufführung fand am 4. Januar 1896 im Deutschen Theater Berlin statt, Regie Emil Lessing, Dramaturgie Otto Brahm, mit Emanuel Reicher in der Titelrolle.
Handlung
Das Stück behandelt den fränkischen Reichsritter Florian Geyer während des Bauernkriegs von 1525 und seinen Kampf für evangelische Freiheit gegen den Widerstand der Mächtigen.
Kulturelle Bedeutung
Die Uraufführung fiel durch; die Kritik warf dem Stück eine altertümelnde, monotone Sprache vor, kaisertreue Kreise verdächtigten es der Sympathie für die Sozialdemokratie. Der Misserfolg gilt als Auslöser für Hauptmanns Hinwendung zum Versdrama „Die versunkene Glocke“ im selben Jahr.