Fausta
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Fausta

Gaetano Donizetti
Oper · 1832

Über das Werk

„Fausta“ ist eine Opera seria in zwei Akten, die Gaetano Donizetti nach einem von Domenico Gilardoni begonnenen und nach dessen Tod von Donizetti selbst vollendeten Libretto komponierte. Die Uraufführung fand am 12. Januar 1832 am Teatro San Carlo in Neapel statt, mit der Sopranistin Giuseppina Ronzi de Begnis in der Titelrolle, für die das Werk geschrieben wurde.

Handlung

Am Hof Kaiser Konstantins verliebt sich dessen zweite Frau Fausta in ihren Stiefsohn Crispo und bedrängt ihn, nachdem er sie zurückweist, mit falschen Anschuldigungen. Crispo wird verbannt, tötet im Kampf versehentlich Faustas Vater Massimiano und wird zum Tode verurteilt. Erst als es zu spät ist, gesteht Fausta ihre Schuld und vergiftet sich selbst.

Kulturelle Bedeutung

Trotz Bedenken der neapolitanischen Zensur wegen des Kaisermord-Stoffs kam die Oper zur Aufführung und wurde noch im selben Jahr mit 31 Vorstellungen an der Mailänder Scala nachgespielt – ein für Donizetti zu dieser Zeit ungewöhnlicher Erfolg. Nach dem 19. Jahrhundert verschwand das Werk fast vollständig von den Spielplänen; eine vielbeachtete Wiederaufführung gab es erst 1981 unter Daniel Oren.

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