Ezio
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Ezio

Tommaso Traetta
Oper · 1754

Über das Werk

Dramma per musica in drei Akten von Tommaso Traetta nach dem Libretto „Ezio“ von Pietro Metastasio, uraufgeführt vermutlich 1754 im Teatro delle Dame in Rom. Traetta vertonte damit einen der meistgespielten Operntexte des 18. Jahrhunderts, der es auf rund 50 Vertonungen brachte, darunter die bekannteren Fassungen von Händel und Gluck.

Handlung

Nach seinem Sieg über Attila gerät der römische General Ezio in Verdacht, Kaiser Valentiniano III. ermorden zu wollen, nachdem der Patrizier Massimo ein Attentat inszeniert und ihm die Schuld zuschiebt. Zwischen falschen Anschuldigungen, verletztem Stolz und der Liebe zwischen Ezio und Fulvia entfalten sich Intrigen am Kaiserhof. Am Ende klärt sich die Verschwörung auf, Kaiser und General versöhnen sich, und Ezio darf Fulvia heiraten.

Kulturelle Bedeutung

Traettas Vertonung blieb im Schatten der berühmteren Ezio-Opern von Händel (1732) und Gluck (1750) und wird heute nur selten aufgeführt. Sie entstand in den Jahren vor Traettas Berufung nach Parma, wo er ab 1758 zu den führenden Vertretern der italienisch-französischen Opernreform wurde.

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