Eduardo e Cristina
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Eduardo e Cristina

Gioachino Rossini
Oper · 1819

Über das Werk

Eduardo e Cristina ist ein Dramma in zwei Akten von Gioachino Rossini, dessen Libretto ursprünglich Giovanni Schmidt 1810 für Stefano Pavesis Oper „Odoardo e Cristina“ verfasste und das Andrea Leone Tottola und Gherardo Bevilacqua-Aldobrandini für Rossini überarbeiteten. Die Uraufführung fand am 24. April 1819 am Teatro San Benedetto in Venedig statt – in großer Eile komponiert, keine vier Wochen nach der Premiere von Rossinis „Ermione“.

Handlung

Cristina, Tochter des schwedischen Königs Carlo, ist heimlich mit dem siegreichen Feldherrn Eduardo verheiratet und hat mit ihm einen Sohn, Gustavo. Während der König sie mit Prinz Giacomo von Schottland vermählen will, kommt die geheime Ehe ans Licht; Carlo lässt das Paar verhaften und mit dem Tod bedrohen. Erst als Eduardo die einfallenden russischen Truppen im Kampf besiegt, begnadigt der König die beiden und erkennt ihre Verbindung an.

Kulturelle Bedeutung

Rossini übernahm 19 der 26 Musiknummern aus eigenen früheren Opern, darunter „Adelaide di Borgogna“, „Ricciardo e Zoraide“ und „Ermione“, überarbeitete sie jedoch gründlich. Die Uraufführung wurde dennoch zu einem der größten Erfolge seiner venezianischen Zeit und dauerte wegen zahlreicher Zugaben rund sechs Stunden; unter den Zuschauern befand sich auch Lord Byron. Nach 1840 verschwand das Werk von den Bühnen und kehrte erst 2023 beim Rossini Opera Festival als erste italienische Wiederaufführung der Neuzeit zurück.

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