Über das Werk
Operette („Lebensbild mit Gesang“) von Jean Gilbert nach einem Text von Jean Kren mit Gesangstexten von Alfred Schönfeld, nach einer Vorlage von Carl Görlitz. Die Uraufführung fand 1915 in Berlin statt.
Handlung
Die Bürgersfrau Lenchen träumt von der feinen Gesellschaft. Als ihr Mann, der Schuhhändler Lorenz Flink, sie mit der Auslieferung dreier Schuhpaare an wohlhabende Kundinnen beauftragt, blickt sie bei einer reichen Freundin, einer Operettensängerin und in einem Kabarett hinter die Kulissen verschiedener Lebenswelten voller Verwechslungen, Affären und Eifersüchteleien – und erkennt am Ende, dass ihr Mann und ihr Zuhause mehr wert sind als gesellschaftlicher Glanz.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk gehört zu den rund fünfzig Bühnenwerken, mit denen Jean Gilbert die Berliner Operette der 1910er Jahre prägte; zu unterscheiden ist es von einem älteren, unabhängigen Werk gleichen Titels von Carl Millöcker (Theater an der Wien, 1871).