Über das Werk
Die Zauberin ist eine Oper in vier Akten von Pjotr Tschaikowski nach dem gleichnamigen Drama von Ippolit Schpaschinski, der auch das Libretto verfasste. Die Uraufführung leitete der Komponist selbst am 1. November 1887 am Mariinski-Theater in St. Petersburg.
Handlung
In Nischni Nowgorod des 15. Jahrhunderts verzaubert die Gastwirtin Nastassja, genannt Kuma, Fürst Nikita Kurljatjew. Als sich auch dessen Sohn Juri in sie verliebt, verschwören sich die eifersüchtige Fürstin und der Fürst gegen das Paar; am Ende wird Nastassja vergiftet und stirbt.
Kulturelle Bedeutung
Die Premiere fiel beim Publikum durch, wurde von Tschaikowski selbst aber später als seine „beste Oper“ bezeichnet. Revisionen lehnte er trotzdem ab, weil ihm die Wunden des Misserfolgs noch zu frisch seien; für spätere Aufführungen musste das Werk deutlich gekürzt werden.