Über das Werk
Die Zaubergeige (Originaltitel Le violoneux) ist eine einaktige Operette von Jacques Offenbach nach einem Libretto von Mestépès und Chevalet. Die Uraufführung war am 31. August 1855 im Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
Handlung
Im süddeutschen Dorf will der junge Peter sich mit 500 Gulden vom Militärdienst freikaufen; seine Verlobte Rose, das Mündel des Dorfgeigers Martin, rät ihm, diesen um Hilfe zu bitten. Aus Aberglauben zerschlägt Peter Martins Geige – dabei kommt ein verstecktes Testament zum Vorschein, das Rose ein Erbe von 5000 Gulden zuspricht.
Kulturelle Bedeutung
Das unerwartete Erbe löst zugleich Peters Geldnot und ermöglicht die Hochzeit des Paares. Das Werk entstand in Offenbachs erster produktiver Saison an den Bouffes-Parisiens 1855.
