Die verwandelte Daphne
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Die verwandelte Daphne

Georg Friedrich Händel
Oper · 1708

Über das Werk

"Die verwandelte Daphne" bildet zusammen mit "Der beglückte Florindo" eine zusammengehörige Doppeloper Georg Friedrich Händels auf ein Libretto von Hinrich Hinsch nach der Verwandlungsgeschichte der Daphne aus Ovids "Metamorphosen". Ursprünglich als ein einziges Werk geplant, wurde die "vortreffliche Music" laut Hinschs Vorwort als "etwas gar zu lang" empfunden und deshalb auf zwei abendfüllende dreiaktige Opern aufgeteilt. Händel komponierte beide Stücke vor seiner Abreise nach Italien im Herbst 1706, erlebte die im Januar 1708 am Theater am Gänsemarkt in Hamburg erfolgte Uraufführung jedoch nicht mehr selbst; die musikalische Leitung lag vermutlich bei Christoph Graupner.

Handlung

Die dem Florindo versprochene Nymphe Daphne wird, nachdem Amors Pfeil den Gott Phoebus getroffen hat, von diesem verfolgt. Über mehrere Verwicklungen unter Hirten und Nymphen hinweg entzieht sich Daphne der Verfolgung schließlich durch ihre Verwandlung in einen Lorbeerbaum, während Florindo am Ende die edle Nymphe Alfirena heiratet.

Kulturelle Bedeutung

Von der Musik ist nichts vollständig erhalten; erst 1983 identifizierte der Musikwissenschaftler Bernd Baselt in der Aylesford-Sammlung fünf Instrumentalsätze und zwölf Tänze ohne Gesangspart als Reste der beiden Opern, aus denen sich eine umfangreiche Orchestersuite rekonstruieren ließ.

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