Über das Werk
Die Verlobung bei der Laterne (Le mariage aux lanternes) ist eine einaktige Opérette-bouffe von Jacques Offenbach nach einem eigenständigen Libretto von Michel Carré und Léon Battu. Sie wurde am 10. Oktober 1857 im Théâtre des Bouffes-Parisiens (Salle Choiseul) in Paris uraufgeführt.
Handlung
Der junge Bauer Peter ist Vormund seiner Cousine Liese, die er heimlich liebt, ihr die Gefühle aber nicht zu gestehen wagt. Sein Onkel schickt beiden anonyme Briefe, die sie in der Dämmerung zu einer Eiche bestellen; dort treffen sie sich, klären das Missverständnis und besiegeln ihre Verlobung mit einem Kuss im Schein der Nachtwächterlaterne.
Kulturelle Bedeutung
Das nur rund vierzig Minuten dauernde Frühwerk zählt zu Offenbachs schlichteren Einaktern für kleine Besetzung und wurde noch 1962 unter dem jungen Dirigenten Carlos Kleiber an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf aufgeführt.
