Über das Werk
Operette in drei Akten von Oscar Straus nach einem Libretto von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch. Die Uraufführung fand am 11. September 1925 am Deutschen Künstlertheater in Berlin statt; das Werk war die erste deutschsprachige Nachkriegsoperette, die auch in Paris nachgespielt wurde.
Handlung
Im Frankreich der Jahre 1799 und 1805 heiratet der Adlige Graf Lavalette die Sängerin Teresa, wird jedoch unmittelbar danach von Napoleon Bonaparte zum Militärdienst abberufen. Sechs Jahre später begegnen sich beide in Paris wieder: Teresa ist inzwischen als Primadonna „Teresina" berühmt, und Lavalette erkennt sie zunächst nicht. Selbst Napoleon wirbt um die gefeierte Sängerin, bis sie sich zu erkennen gibt und das Paar sich versöhnt.
Kulturelle Bedeutung
Die Verbindung von Liebesgeschichte und napoleonischer Zeitgeschichte traf 1925 den Geschmack des Publikums und machte „Die Teresina" zu einem der internationalen Erfolge von Straus in den mittleren zwanziger Jahren.