Die Teeblume
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Die Teeblume

Charles Lecocq
Oper · 1868
OperetteKomödie

Über das Werk

Die Teeblume (Originaltitel Fleur-de-Thé) ist eine Opéra-bouffe in drei Akten von Charles Lecocq nach einem Libretto von Henri Chivot und Alfred Duru. Die Uraufführung fand am 11. April 1868 im Pariser Théâtre de l'Athénée statt und wurde zu Lecocqs erstem durchschlagenden Bühnenerfolg, der eine ganze Spielzeit lang auf dem Programm blieb.

Handlung

In einer chinesischen Hafenstadt um 1860 entflieht Teeblume, die Tochter des Mandarins Fa-Sching, aus Neugier dem väterlichen Palast, obwohl ein kaiserliches Gesetz Frauen das Verlassen des Hauses verbietet. Sie wird in der Hafenschenke des ehemaligen Schiffskochs Pastinak aufgegriffen, der sie laut Gesetz heiraten muss – eine Verbindung, die der Mandarin gegen Teeblumes Willen erzwingt, obwohl sie den Marineoffizier Sching-Yong liebt. Bei der Trauung tauscht Pastinaks eifersüchtige Frau Portiunka heimlich mit Teeblume die Kleider; als der Betrug auffliegt, droht dem vermeintlichen Bräutigam die Hinrichtung, bis Sching-Yong die Matrosen der HMS Medusa alarmiert und ihn retten lässt.

Kulturelle Bedeutung

Als Lecocqs erster durchschlagender Bühnenerfolg gilt das Werk als Wegbereiter für seine späteren Operetten wie „Giroflé-Girofla“ und „La fille de Madame Angot“ und ist in Nachschlagewerken wie Leo Melitz' „Führer durch die Operetten“ und dem „Oxford Dictionary of Opera“ verzeichnet.

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