Die Schule der Frauen
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Die Schule der Frauen

Molière
Theater · 1662
KomödieKlassiker

Über das Werk

Die Schule der Frauen ist eine fünfaktige Verskomödie von Molière, uraufgeführt am 26. Dezember 1662 in Paris. Das Stück gilt als Molières erstes großes Meisterwerk und als Wendepunkt von der Typenkomödie zur psychologisch genaueren Charakterkomödie.

Handlung

Der über vierzigjährige Arnolphe hat das Bauernmädchen Agnès seit ihrer Kindheit in völliger Unwissenheit aufgezogen, um sie später selbst heiraten zu können und so vor Untreue sicher zu sein. Sein Plan scheitert, als Agnès sich in den jungen Horace verliebt. Am Ende stellt sich heraus, dass Agnès die Tochter eines Freundes ist, die mit Horace verheiratet werden soll – sehr zu Arnolphes Verdruss.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung löste eine heftige öffentliche Kontroverse über Moral und Form aus, auf die Molière mit der „Kritik der Schule der Frauen“ antwortete. Trotz der Angriffe wurde das Stück ein dauerhafter Bühnenerfolg und zählt zu den meistgespielten Werken der französischen Klassik.

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