Die Schmausbrüder
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Die Schmausbrüder

Aristophanes
Theater · -427
KomödieKlassiker

Über das Werk

„Die Schmausbrüder“ ist Aristophanes' erste Komödie, aufgeführt 427 v. Chr. bei den Dionysien in Athen. Wie bei seinem folgenden Stück meldete Kallistratos das Werk an, weil Aristophanes für eine Produktion unter eigenem Namen noch zu jung war. Die Komödie gewann den zweiten Preis.

Handlung

Erhalten sind nur Fragmente. Ein Vater schickt seine beiden Söhne zur Ausbildung in die Stadt: Der eine bleibt der althergebrachten, moralisch strengen Erziehung treu, der andere lässt sich bei einem Sophisten in neumodischer Redekunst und Schläue unterweisen und kehrt schließlich verwahrlost und verschuldet aufs Land zurück. Im Zentrum steht ein Redewettstreit zwischen dem tugendhaften und dem verdorbenen Sohn.

Kulturelle Bedeutung

Mit dem Gegensatz von alter und neuer, an Sophisten orientierter Erziehung nahm Aristophanes ein Thema vorweg, das er später in „Die Wolken“ (423 v. Chr.) ausführlicher behandelte. Als sein Erstlingswerk markiert das Stück den Beginn seiner langen Bühnenlaufbahn, ist der Nachwelt aber nur fragmentarisch überliefert.

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