Über das Werk
Die Rose vom Liebesgarten ist eine romantische Oper in zwei Akten mit Vor- und Nachspiel von Hans Pfitzner nach einem Libretto von James Grun, das durch Gemälde des Malers Hans Thoma angeregt wurde. Nach einer konzertanten Aufführung des ersten Akts im März 1900 fand die vollständige szenische Uraufführung am 9. November 1901 am Stadttheater Elberfeld unter Pfitzners eigener Leitung statt.
Handlung
Der Ritter Siegnot wird zum Hüter des Frühlingstors im „Liebesgarten“ bestimmt und erhält dafür eine magische Rose. Er verliebt sich in die lichtscheue Elfe Minneleide, die jedoch vom Nachtwandler und dessen dunklen Mächten entführt wird. Trotz schwerer Verwundung zieht Siegnot mit Hilfe des Moormanns aus, um Minneleide aus dem Reich des Nachtwandlers zu befreien; erst im Tod finden die beiden Liebenden zueinander.
Kulturelle Bedeutung
Die Uraufführung blieb zunächst nur mäßig erfolgreich, doch Gustav Mahlers Wiener Inszenierung von 1905 verhalf dem Werk zu seinem größten Erfolg und machte Pfitzner erstmals einem breiteren Publikum bekannt.