Die Papiere des Teufels
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Die Papiere des Teufels

Johann Nestroy
Theater · 1842

Über das Werk

Die Papiere des Teufels (vollständig „...oder Der Zufall“) ist eine Posse mit Gesang in drei Akten und einem Vorspiele von Johann Nestroy, uraufgeführt am 17. November 1842 am Theater an der Wien. Nestroy verfasste das Stück in Eile, um einer konkurrierenden Bearbeitung desselben Stoffs zuvorzukommen.

Handlung

Ein Maurer muss im Auftrag zweier Betrüger eine wichtige Urkunde in einer Mauer einschließen und schwört unter Androhung teuflischer Rache Stillschweigen. Nach dem Tod der beiden Betrüger erbt zunächst deren Köchin, doch der Sekretär Federl deckt den Betrug auf: Als Teufel verkleidet enthüllt er die Machenschaften bei einem Ball, und durch einen Zufall, der die geheimen Losungsworte preisgibt, gelangt die versteckte Urkunde wieder an die rechtmäßige Erbin und ihre Tochter. Federl gewinnt am Ende die Hand der Tochter.

Kulturelle Bedeutung

Kritik und Publikum reagierten verhalten; man bemängelte logische Schwächen der rasch entstandenen Handlung, lobte aber Nestroys eigene Darstellung des Federl. Ein Couplet der Figur Federl blieb über das Stück hinaus bekannt, unter anderem durch spätere Vortragsabende von Karl Kraus, während die Posse selbst heute nur noch selten gespielt wird.

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