Über das Werk
Komische Oper in drei Akten von Nikolai Rimski-Korsakow, seine zweite Oper, nach Nikolai Gogols Erzählung „Mainacht oder Die Ertrunkene“ aus dem ersten Teil (1831) von „Abende auf dem Weiler bei Dikanka“. Die Idee dazu kam dem Komponisten 1872 bei gemeinsamer Lektüre mit seiner späteren Frau Nadeschda Purgold; komponiert wurde die Oper 1878/79, die Uraufführung fand am 21. Januar 1880 (9. Januar a. St.) am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg statt.
Handlung
Der junge Kosak Lewko möchte die Bauerntochter Hanna heiraten, doch sein eigener Vater, das Dorfoberhaupt, stellt ihr ebenfalls nach und verweigert die Zustimmung. In einer Sommernacht hilft Lewko der Nixe Pannotschka, eine Hexe unter den Wassergeistern eines verlassenen Gutshauses zu entlarven; zum Dank verschafft sie ihm einen Brief, der die Hochzeit ermöglicht.
Kulturelle Bedeutung
„Die Mainacht“ ist unter Rimski-Korsakows Opern die einzige mit einer Tenorpartie im Zentrum statt einer Frauenfigur. Mit dem Nixenreigen führte der Komponist erstmals die schwebenden weiblichen Naturwesen ein, die später Gestalten wie Schneeflöckchen prägen sollten.
