Die lustigen Weiber von Windsor
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Die lustigen Weiber von Windsor

William Shakespeare
Theater · 1602
KomödieKlassiker

Über das Werk

Komödie von William Shakespeare, vermutlich 1597/98 entstanden und 1602 als Quarto gedruckt; eine gesicherte Aufführung zu Lebzeiten des Autors ist nicht belegt, die früheste dokumentierte Aufführung fand am 4. November 1604 vor dem Hof in Whitehall statt. Im Zentrum steht der aus den Heinrich-IV.-Dramen bekannte Ritter Sir John Falstaff.

Handlung

Falstaff versucht aus Geldnot, zwei wohlhabende Bürgersfrauen aus Windsor, Mistress Ford und Mistress Page, gleichzeitig zu verführen und mit gleichlautenden Liebesbriefen an ihr Vermögen zu kommen. Die Frauen durchschauen den Plan, tauschen sich aus und ziehen ihn mit immer neuen Streichen durch den Kakao, unter anderem landet er versteckt in einem Wäschekorb im Fluss und wird verkleidet als „alte Frau von Brentford“ verprügelt. Parallel dazu wird die Tochter der Familie Page, Anne, von mehreren Freiern umworben, heiratet am Ende aber gegen den Willen der Eltern ihren Wunschpartner Fenton.

Kulturelle Bedeutung

Das Stück gehört zu den meistgespielten Shakespeare-Komödien und inspirierte zahlreiche Opernvertonungen, darunter Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor (1849) und Giuseppe Verdis Falstaff (1893).

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