Die lustigen Weiber von Windsor
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Die lustigen Weiber von Windsor

Otto Nicolai
Oper · 1849
Komödie

Über das Werk

Otto Nicolais komisch-fantastische Oper in drei Akten entstand während seiner Zeit als Kapellmeister am Wiener Kärntnertortheater und wurde erst nach seinem Wechsel nach Berlin fertig. Das Libretto von Salomon Hermann Mosenthal folgt Shakespeares Komödie „The Merry Wives of Windsor“. Die Uraufführung leitete Nicolai selbst am 9. März 1849 am Königlichen Opernhaus Berlin.

Handlung

Der verarmte Landjunker Sir John Falstaff wirbt gleichzeitig und aus Geldnot um Frau Fluth und Frau Reich, zwei Bürgersfrauen von Windsor. Als die Freundinnen seine gleichlautenden Liebesbriefe vergleichen, beschließen sie, ihn der Reihe nach hereinzulegen – mit einem Wäschekorb, einer Verkleidung als alte Frau und schließlich einer nächtlichen Verwirrung im Windsor Great Park. Parallel dazu ringen mehrere Freier um die Hand von Frau Reichs Tochter Anna.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung floppte und wurde nach nur vier Vorstellungen abgesetzt; erst nach Nicolais Tod zwei Monate später setzte sich die Oper durch und zählt heute zu den meistgespielten deutschen komischen Opern. Die Ouvertüre gehört bis heute zum Konzertrepertoire, unter anderem bei Neujahrskonzerten der Wiener Philharmoniker – jenes Orchesters, dessen Vorläufer Nicolai 1842 in Wien mitbegründet hatte.

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