Die letzten Masken
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Die letzten Masken

Arthur Schnitzler
Theater · 1902

Über das Werk

Die letzten Masken ist ein Einakter von Arthur Schnitzler aus dem Jahr 1901, der am 4. Januar 1902 zusammen mit dem Zyklus Lebendige Stunden am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt wurde. Das Stück wird bis heute auch einzeln gespielt.

Handlung

In einem Wiener Krankensaal will der sterbende Journalist Karl Rademacher seinem einstigen Freund, dem inzwischen gefeierten Schriftsteller Alexander Weihgast, endlich die Wahrheit über dessen Erfolg sagen. Als Weihgast ihm jedoch mit echter, wenn auch oberflächlicher Anteilnahme begegnet, verzichtet Rademacher auf die Abrechnung und stirbt, ohne sein Geheimnis preiszugeben.

Kulturelle Bedeutung

Das Stück zählt zu Schnitzlers dichtesten Studien über Illusion und Wahrheit im Angesicht des Todes; die Arbeiter-Zeitung besprach eine Wiederaufnahme im Theater in der Josefstadt 1962 als österreichisches Resignationsdrama in Miniatur.

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