Über das Werk
Einakter "Drama mit Musik" op. 18 von Arnold Schönberg, uraufgeführt am 14. Oktober 1924 an der Wiener Volksoper unter Fritz Stiedry. Schönberg schrieb den Text selbst; eine erste Fassung entstand bereits 1910.
Handlung
Ein Mann erlebt in vier Bildern einen sich wiederholenden Kreislauf aus Sehnsucht und Enttäuschung: Eine Frau verlässt ihn für einen anderen, kehrt reumütig zurück und verschwindet erneut mit dem Rivalen. Zwischendurch schmiedet der Mann unter Arbeitern mit einem einzigen Hammerschlag ein Diadem aus Gold, ehe Licht- und Sturmeffekte ihn überwältigen und die Handlung an ihren Ausgangspunkt zurückfällt.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk gilt als Schlüsselstück des musikalischen Expressionismus und als Vorstufe zu Schönbergs "Moses und Aron". Wegen seiner aufwendigen Licht- und Bühnentechnik bleibt es selten und meist zusammen mit anderen Schönberg-Werken zu sehen.
