Über das Werk
Die gelbe Jacke ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár nach einem Libretto von Victor Léon. Sie wurde am 9. Februar 1923 am Theater an der Wien uraufgeführt.
Handlung
Die Wienerin Lea Limburger und der chinesische Prinz Sou-Chong verlieben sich ineinander zwischen Wien und Peking. Anders als in der späteren Fassung entscheidet sich der Prinz hier gegen seine höfischen Pflichten in China, sodass die Geschichte mit einem Happy End schließt.
Kulturelle Bedeutung
1929 arbeitete Lehár das Werk gemeinsam mit den Librettisten Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda zur weltweit erfolgreichen Operette Das Land des Lächelns um, die mehrere Melodien übernahm, Figuren umbenannte und die Handlung tragisch statt glücklich enden ließ. Die gelbe Jacke selbst verschwand trotz freundlicher Aufnahme rasch vom Spielplan.