Über das Werk
Die Faschingsfee ist eine Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán nach einem Libretto von Alfred Maria Willner und Rudolf Österreicher, uraufgeführt am 21. September 1917 im Johann-Strauß-Theater Wien. Die Musik geht auf Kálmáns 1915 in Budapest uraufgeführte Operette Zsuzsi kisasszony zurück, die für Wien mit neuem Text grundlegend überarbeitet wurde.
Handlung
Der Maler Viktor Ronai verteidigt bei einem Faschingsfest eine ihm unbekannte Frau gegen einen aufdringlichen Gast, der daraufhin ein von ihm gestiftetes Preisgeld zurückzieht; die Unbekannte, die sich später als dessen eigentliche Geldgeberin und schließlich als Prinzessin Alexandra Maria entpuppt, verhilft Viktor am Ende zu Glück und Anerkennung.
Kulturelle Bedeutung
Als unmittelbarer Nachfolger der erfolgreichen Csárdásfürstin wirkte das Werk auf Kritiker seinerzeit eher weitschweifig, enthält aber mit seinen Csárdás-Rhythmen und einer schwungvollen Walzermelodie am Schluss einige eingängige Nummern; 1931 diente es als Vorlage für einen Spielfilm von Hans Steinhoff.