Über das Werk
Die blaue Mazur ist eine Operette in zwei Akten mit einem Zwischenspiel, mit Musik von Franz Lehár und einem Libretto von Leo Stein und Bela Jenbach. Sie wurde am 28. Mai 1920 im Theater an der Wien uraufgeführt.
Handlung
Die Wiener Gräfin Blanka von Lossin verlässt ihren untreuen polnischen Ehemann, Graf Olinski, und sucht ihr Glück anderswo. Erst nach einer Reihe von Verwicklungen erkennen beide, dass sie zueinander gehören, und finden am Ende zu einem versöhnlichen Ausgang zurück.
Kulturelle Bedeutung
Der Titel bezieht sich auf den polnischen Nationaltanz Mazurka, dessen Rhythmen Lehár in die Partitur einbindet; das Lied „Tanzt der Pole die Mazur“ wurde zur bekanntesten Nummer des Werks. Trotz eines fulminanten Uraufführungserfolgs mit rund 300 Vorstellungen konnte sich die Operette langfristig nicht im Repertoire halten.