Die beiden Nachtwandler
—
0 Bewertungen

Die beiden Nachtwandler

Johann Nestroy
Theater · 1836
Komödie

Über das Werk

Posse mit Gesang in zwei Akten von Johann Nestroy, uraufgeführt am 6. Mai 1836 am Theater an der Wien als Benefizvorstellung für den Autor. Nestroy griff auf Josef Alois Gleichs Stück „Maler Klex oder Das Notwendige und das Überflüssige“ (1819) zurück, das seinerseits auf der französischen Komödie „Le Nécessaire et le Superflu“ von Charles Auguste de Sarrazin beruht.

Handlung

Der arme Seiler Sebastian Faden wird durch Schlafwandeln zum ungewollten Helden, als er nachts einen Raub verhindert. Ein reicher Lord wettet daraufhin, er könne Faden mit Geld dauerhaft glücklich machen: Durch magische Hilfe gelangt Faden zu Reichtum und heiratet Emilie, verliert sein Vermögen aber, sobald er einen mutwilligen Wunsch äußert. Erst eine zweite Schlafwandel-Episode klärt ein altes Missverständnis und rettet seinen Ruf, worauf der Lord ihm zu bescheidenem, aber echtem Glück verhilft.

Kulturelle Bedeutung

Mit 110 Aufführungen zählte das Stück zu den erfolgreichsten Possen seiner Entstehungszeit; ein zeitgenössischer Kritiker befand, wer sein Zwerchfell stundenlang erschüttert haben wolle, komme hier auf seine Kosten, und lobte insbesondere das Zusammenspiel Nestroys mit Wenzel Scholz.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil