Über das Werk
Die Alpenhütte ist eine einaktige Oper von Conradin Kreutzer nach einem Libretto von August von Kotzebue. Die Uraufführung fand am 1. März 1815 in Stuttgart statt, wo Kreutzer als Hofkapellmeister wirkte. Kotzebues Text war zuvor schon von anderen Komponisten vertont worden, darunter Julius Miller, dessen eigenständige Fassung bereits 1814 in Königsberg herauskam.
Handlung
Camilla, Tochter des Marchese von Villanova aus Turin, ist gegen den Willen ihres Vaters mit dem Offizier Altieri geflohen; das Paar lebt mit der gemeinsamen Tochter Clara zurückgezogen in einer Alpenhütte. Als der Vater bei einem Unfall in den Bergen verletzt wird, rettet ihn Altieri, worauf es zur Versöhnung kommt; Clara verlobt sich mit dem Maler Federico.
Kulturelle Bedeutung
Die Oper wurde zu einem der erfolgreichsten frühen Bühnenwerke Kreutzers und stand in den 1820er Jahren in mehreren deutschen Städten auf dem Spielplan. Kotzebues populärer Text wurde von mindestens elf weiteren Komponisten vertont.