Der Vater
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Der Vater

August Strindberg
Theater · 1887
DramaTragödieKlassiker

Über das Werk

Tragödie in drei Akten von August Strindberg, im schwedischen Original „Fadren“, uraufgeführt am 14. November 1887 in Kopenhagen und im selben Jahr veröffentlicht. Das Stück gehört zu Strindbergs naturalistischen Ehedramen und wird im deutschsprachigen Bühnenvertrieb bis heute unter dem Titel „Der Vater“ geführt.

Handlung

Der Rittmeister und seine Frau Laura streiten um Erziehung und Zukunft ihrer Tochter Bertha: Er will sie zum Studium in die Stadt schicken, Laura will sie im Haus behalten. Um ihren Willen durchzusetzen, sät Laura gezielt Zweifel an seiner Vaterschaft und treibt ihn damit systematisch in den Wahnsinn. Am Ende bricht der Rittmeister, von einem Schlaganfall getroffen, zusammen und stirbt, während Laura die Kontrolle über die Tochter behält.

Kulturelle Bedeutung

Neben „Fräulein Julie“ zählt „Der Vater“ zu den zentralen Werken des naturalistischen Ehe- und Geschlechterkampfdramas; seine schonungslose Darstellung psychischer Zermürbung prägte die europäische Moderne. Es gehört bis heute zum aktiven Repertoire deutschsprachiger Bühnen, wie seine fortlaufende Führung im Bühnenvertrieb von Felix Bloch Erben zeigt.

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