Über das Werk
Zeitgenössisches Schauspiel des französischen Autors Florian Zeller, uraufgeführt am 20. September 2012 am Théâtre Hébertot in Paris mit Robert Hirsch und Isabelle Gélinas in den Hauptrollen.
Handlung
Der verwitwete André lebt mit fortschreitender Demenz zunehmend in einer Welt aus Erinnerungslücken, räumlicher Verwirrung und Misstrauen. Seine Tochter Anne organisiert Hilfe, gegen die er sich wehrt. In fünfzehn ineinandergreifenden, teils widersprüchlichen Szenen erlebt das Publikum die Handlung aus Andrés Perspektive, in der Wirklichkeit und Wahnvorstellung ununterscheidbar werden.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück wurde 2014 mit dem Molière für das beste Theaterstück sowie für die Hauptdarsteller Robert Hirsch und Isabelle Gélinas ausgezeichnet und seither in rund 50 Ländern gespielt. Die Verfilmung von 2020 brachte Florian Zeller und Christopher Hampton 2021 den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch.