Über das Werk
Pastorale Oper von Reinhard Keiser nach einem Libretto von Johann Ulrich König, uraufgeführt im April 1712 am Theater am Gänsemarkt in Hamburg. Für eine Wiederaufnahme 1724 überarbeitete Keiser das Werk; die Partitur der Uraufführung von 1712 ist größtenteils verloren.
Handlung
Die Jagdgöttin Diana hat unter ihrem Gefolge die Liebe verboten. Der Liebesgott Cupido rächt sich, indem er mehrere ihrer Nymphen und Hirten in amouröse Verwicklungen und Verwechslungen stürzt. Erst nach zahlreichen Irrungen lässt sich Diana selbst umstimmen und hebt das Liebesverbot auf.
Kulturelle Bedeutung
Bei der Wiederaufnahme 1724 gab die erst elfjährige Sophie Keiser, Tochter des Komponisten, in der Titelrolle ihr Bühnendebüt. Das Werk gehört zu den zahlreichen mythologisch-pastoralen Stoffen, mit denen Keiser über Jahrzehnte das Repertoire der Hamburger Gänsemarktoper prägte.
