Über das Werk
Edmund Eysler komponierte die Operette „Der lachende Ehemann“ in drei Akten nach einem Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald. Die Uraufführung fand am 19. März 1913 im Bürgertheater in Wien statt.
Handlung
Der Fabrikant Ottokar Bruckner interessiert sich nur für sein Geschäft und weist die kulturellen Neigungen seiner Frau Heloise ab; als er heimlich zur Jagd statt nach Italien reist, feiert sie ein Fest, bei dem ihr Graf Selztal nachstellt. Der überraschend zurückkehrende Ehemann verdächtigt seine Frau der Untreue und will sich scheiden lassen, bis ein Rechtsanwalt die Verwicklungen mehrerer Paare auflöst.
Kulturelle Bedeutung
Die Operette wurde zwischen 1913 und 1921 rund 1.793 Mal aufgeführt und zählte damit zu den erfolgreichsten Bühnenwerken Eyslers neben „Bruder Straubinger“ und „Die gold’ne Meisterin“.