Über das Werk
Der Geizige ist eine Komödie in fünf Akten von Molière, in Prosa geschrieben und am 9. September 1668 im Théâtre du Palais-Royal in Paris uraufgeführt. Molière knüpft mit dem Stoff an die antike Komödie „Aulularia“ des Plautus an.
Handlung
Im Mittelpunkt steht der wohlhabende, aber besessen geizige Pariser Harpagon, der heimlich eine Geldkassette im Garten vergraben hat und zugleich um die mittellose Mariane wirbt. Seine Kinder Cléante und Élise lieben andere, ihm missliebige Partner und geraten dadurch in Konflikt mit dem Vater. Der Diebstahl der Kassette bringt Harpagon fast um den Verstand, bis sich am Ende familiäre Verwicklungen auflösen und die jungen Paare zueinanderfinden.
Kulturelle Bedeutung
Harpagon zählt zu den bekanntesten Bühnenfiguren der Theatergeschichte, und das Stück gilt als eines von Molières Hauptwerken. Es wurde seither vielfach übersetzt, verfilmt und für Bühnen in ganz Europa adaptiert.
