Der geizige Ritter
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Der geizige Ritter

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow
Oper · 1906

Über das Werk

„Der geizige Ritter“ ist eine einaktige Oper von Sergei Rachmaninow op. 24 nach Alexander Puschkins „kleiner Tragödie“ gleichen Titels, deren Text der Komponist fast unverändert vertonte. Rachmaninow schrieb das Werk zwischen 1903 und 1905 und dirigierte selbst die Uraufführung am 24. Januar 1906 am Bolschoi-Theater in Moskau, im selben Abend als Doppelprogramm mit seiner Oper „Francesca da Rimini“.

Handlung

Ein alter Baron lebt allein mit dem Gold, das er in einem Kellergewölbe hortet, und genießt nur den Anblick seines Reichtums. Sein hoch verschuldeter Sohn Albert bittet vergeblich um Unterstützung und wendet sich an den Herzog. Als der Baron seinen Sohn vor dem Herzog eines Mordplans bezichtigt, bricht er tot zusammen, ohne verraten zu haben, wo sein Vermögen verborgen liegt.

Kulturelle Bedeutung

Rachmaninow wollte für die Titelpartie ursprünglich Fjodor Schaljapin gewinnen, der jedoch wegen künstlerischer Differenzen absagte; die kammerspielartige, rein männliche Besetzung macht das Werk bis heute zu einer seltener gespielten Rarität seines Opernschaffens.

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