Der Barbier von Bagdad
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Der Barbier von Bagdad

Peter Cornelius
Oper · 1858
Komödie

Über das Werk

Komische Oper in zwei Akten von Peter Cornelius, der auch das Libretto nach einer Erzählung aus Tausendundeiner Nacht verfasste. Sie wurde am 15. Dezember 1858 am Hoftheater Weimar unter der Leitung von Franz Liszt uraufgeführt, ursprünglich als einaktige Farce geplant und auf Liszts Rat auf zwei Akte erweitert.

Handlung

Der geschwätzige Bagdader Barbier Abul Hassan Ali Ebn Bekar drängt sich dem jungen Nureddin auf, der sich heimlich mit Margiana, der Tochter des Kadis, treffen will. Statt bei der Verabredung zu helfen, hält der Barbier mit endlosem Gerede und selbstverliebten Auftritten Nureddin auf und bringt das Treffen fast zum Scheitern, ehe alles zum Guten gewendet wird.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung wurde durch eine gegen Liszt gerichtete Kabale gestört und geriet zum Skandal; Liszt legte daraufhin sein Amt als Weimarer Hofkapellmeister nieder, und Cornelius erlebte keine weitere Aufführung mehr zu Lebzeiten. Erst eine 1884 von Felix Mottl überarbeitete Fassung verhalf dem Werk zu dauerhaftem Erfolg auf deutschen Bühnen.

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