Der arme Heinrich
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Der arme Heinrich

Hans Pfitzner
Oper · 1895

Über das Werk

Der arme Heinrich ist ein Musikdrama in drei Akten von Hans Pfitzner nach einem Libretto seines Jugendfreundes James Grun, das auf der mittelhochdeutschen Verserzählung Hartmanns von Aue beruht. Die Uraufführung fand am 2. April 1895 am Stadttheater Mainz statt, wo Pfitzner zu dieser Zeit unbezahlt als Kapellmeister arbeitete.

Handlung

Der am Aussatz erkrankte Ritter Heinrich kann der Sage nach nur durch das Herzblut einer freiwillig geopferten Jungfrau geheilt werden. Die vierzehnjährige Agnes ist bereit, sich für ihn zu opfern und liegt schon gefesselt auf dem Opfertisch, als Heinrich im letzten Moment auf seine Rettung verzichtet – und gerade durch diesen Verzicht auf wundersame Weise gesund wird.

Kulturelle Bedeutung

Mit „Der arme Heinrich“ debütierte der 25-jährige Pfitzner als Opernkomponist; das Werk wurde nach der erfolgreichen Mainzer Uraufführung zunächst rasch nachgespielt, geriet danach jedoch weitgehend in Vergessenheit und zählt heute zu den seltener aufgeführten frühen Werken des Komponisten.

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